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Mega Bank wusste möglicherweise seit 2013 von Geldwäsche

  • 24-08-2016
  • Editor
Mega Bank wusste möglicherweise seit 2013 von Geldwäsche
Pressekonferenz der Bank

Taipei – 24. August 2016.  Die New Yorker Filiale der taiwanischen Mega Bank wusste möglicherweise schon seit 2013 von Geldwäschevorwürfen.

US-Behörden hätten die Bank schon damals gewarnt und Verbesserungen gefordert, als die Mega Bank ihre Darlehnen an die Kuomintang-Firma „Central Investment Company“ mehr als verdoppelt hatte.

Diese Informationen wurden dem DPP-Abgeordneten Wang Ding-yu von einer anonymen Quelle zugespielt.

Auch die taiwanische Finanzaufsichtsbehörde hätte laut Wang im Bilde sein müssen, da Regierungsmitglieder im Vorstand der Bank gesessen hätten.

Nun müsse laut Wang eine unabhängige Stelle den Fall aufarbeiten, statt die Finanzaufsichtskommission, die selbst involviert sein könnte.

Unterdessen sagte das Finanzministerium, dass Taiwan zuletzt 2007 einer internationalen Geldwäschebeurteilung unterzogen wurde. Damals seien die Gesetze gegen Geldwäsche im internationalen Vergleich unzureichend gewesen.

Die nächste Beurteilung sei für 2018 angesetzt. Der laufende Mega Bank Geldwäscheskandal könnte Einfluss auf die Neubewertung haben.

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