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Mega Bank Vorsitzender schließt Geldwäsche in New Yorker Filiale nicht aus

  • 21-09-2016
  • Editor
Mega Bank Vorsitzender schließt Geldwäsche in New Yorker Filiale nicht aus
Michael Chang (m.)

Taipei – 21.9.2016 – Der neue Mega Bank Vorstandsvorsitzende Michael Chang wollte heute Geldwäsche in der New Yorker Mega Bank Filiale nicht ausschließen.

Chang sagte heute gegenüber Parlamentsabgeordneten wörtlich: 

„Ob es bei unseren Kunden verdächtige Transaktionen gegeben hat, das sollten wir offenlegen. Aus unserer Sicht sagen wir, daß wir das offenlegen sollten, es aber noch nicht getan haben. Wir können nicht ausschließen, daß unserer Kunden Geld gewaschen haben, denn ihre Kontodaten sind sehr chaotisch.“

Eine Ermittlungsgruppe der Bank prüfe derzeit alle internationalen Geldbewegungen der New Yorker Filiale zwischen 2012 und 2014.

Auch die New Yorker Finanzaufsichtsbehörde habe Ermittler in die Mega Bank Filiale entsandt. Die Bank wolle zumindest mit diesen Ermittlern mithalten, was die Untersuchung angeht.

Die New Yorker Mega Bank Filiale wurde zuvor von US-Behörden mit 180 Millionen US-Dollar bestraft, weil die Bank vorgeschriebene Antigeldwäschepraktiken nicht einhielt.

Taiwans Zentralbanksgoverneur Perng Fai-nan, der Schwager des früheren Chefs der New Yorker Filiale der Mega Bank, Shiu Kuang-si, soll das Strafmaß zuvor heruntergehandelt haben.

Der DPP-Abgeordnete Wu Ping-jui hatte vor kurzem behauptet, daß die Bank 50 Millionen US-Dollar an ein Unternehmen der Kuomintang geliehen hatte.

Laut Premier Lin Chuan hatte auch die australische Filiale der Mega Bank die dortigen Antigeldwäschegesetze missachtet, entging dort jedoch einer Strafe.

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